Kategorie: Gemeinde (Seite 1 von 3)

Kirche gemeinsam gestalten

Das Kirche sehr viel mehr ist als Institution, Kirchengebäude, Leitungsgremien oder etwa trockene Tradition, das konnte man bei der letzten Gemeindeversammlung (21. Juni) schmecken.

Lebhaft ging es in der kleinen Runde zu. Der Kirchenvorstand hat über bevorstehendes berichtet. Die teilnehmenden Gemeindeglieder haben sich rege eingebracht, ihre Eindrücke geäußert und Fragen gestellt.

Im Anschluss gab es noch ein gemütliches Beisammensein, das alle genossen haben.

Diese Gemeindeversammlung hat „Japp auf mehr gemacht“/hat uns ermutigt, den eingeschlagenen Weg weiter zu gehen. So werden wir am 12. November nach dem Gottesdienst um 11:15 eine Infoveranstaltung anbieten, zu der alle Gemeindeglieder und auch alle Freunde der Gemeinde ganz, ganz herzlich eingeladen sind!!!

In einer bis maximal anderthalb Stunden werden wir dann knapp und bündig über Herausforderungen und wichtige Entscheidungen, die anstehen und bedacht werden müssen, berichten.

Wir (der Kirchenvorstand) werden die Anwesenden befragen, wie es ihnen mit Vorstellungen und Überlegungen des Kirchenvorstands geht, um wahrzunehmen, ob wir auf gutem Wege sind und ggf. Kurskorrekturen vornehmen.

Es ist selbstverständlich auch für Gemeindeglieder möglich, besondere Themen oder Fragen mit einzubringen. In dem Fall bitten wir allerdings, diese Themen bzw. Fragen spätestens zwei Wochen vor dem Treffen einzureichen (im Kirchenbüro, beim Kirchenvorstandvorsitzenden oder beim Pastor), damit der Kirchenvorstand sich auch angemessen vorbereiten kann.

Wir freuen uns über jeden, der am 12. November kommt und durch seine Teilnahme, aber vielleicht auch durch sein Fragen und sein sich Einbringen Impulse setzt und den Weg der Gemeinde dadurch mitgestaltet.

Deshalb: Herzlich, herzlich willkommen!!!!

Mirko Neuhaus und Pastor Möller

Beteiligungskirche ganz konkret

Bereits mehrfach erschienen im Regenbogen Artikel, in denen wir darauf hingewiesen haben, dass ein großes Ziel unserer Kirchengemeinde die „Beteiligungskirche“ ist. Manch einer mag sich fragen, was hinter diesem Wort „Beteiligungskirche“ steckt, deshalb ein paar kurze Hinweise dazu.

Gemeint ist, dass nicht etwa wenige „Hanseln“ und dazu immer dieselben im Gemeindeleben und in den Gottesdiensten vorne stehen oder Verantwortung übernehmen und die anderen treu im Gleichschritt hinterhertapsen.

Nein!!! Möglichst viele sollen sich einbringen, mitwirken und auch „mit—vordenken“ und somit mitgestalten. Wo das geschieht, da wird es quirlig-lebendig und für die Mitwirkenden wird aus „der“ Kirche auf einmal „meine“ Kirche – eine vertraute und wohltuende Gemeinschaft.

Wer Sonntagmorgen an Gottesdiensten bei uns teilnimmt, der kann das ganz konkret erleben und wird vielleicht auch selbst angesprochen, ob er mitmacht. Neben dem Kirchenvorstand lesen nämlich ganz normale Gemeindeglieder biblische Lesungen oder übernehmen die Gebete.

Und auch beim „Gottesdienst Bunte Gemeinde“ um 16:00 helfen jedes Mal Jugendliche mit, die begrüßen, beten und andere Aufgaben während des Gottesdienstes übernehmen.

Ganz in diesem Sinne laden wir auch zu den Gemeindeveranstaltungen und den Infoveranstaltungen ein (siehe den Artikel „Kirche gemeinsam gestalten“), damit nicht etwa Entscheidungen von wenigen über die Köpfe der Gemeinde hinweg getroffen werden. Vielmehr sollen die Gemeindeglieder mitgenommen werden. Sie sollen die Möglichkeit haben, durch ihr Fragen, durch ihr Einbringen von Ideen und durch ihr Widersprechen den Weg der Gemeinde mitzugestalten und somit auch innerlich bewusst mitzugehen.

Und wenn Teamer und Helfer unserer Konfirmandenfreizeit am Anfang dieses Regenbogens gemeinsam mit Konfirmanden über das Thema „Wir sind Kirche“
schreiben, dann sind ihre Gedanken auch keine abstrakten Luftschlösser, sondern haben damit zu tun, dass alle während der Konfirmandenfreizeit zugepackt, mitgewirkt und mitgestaltet haben.

Für eine Gemeindeleitung kann es eigentlich nichts Schöneres geben, als wenn der Glaube an Jesus in dieser Weise verbindet und aufleben lässt.

Pastor Möller

„Wir sind Kirche“

So lautet der Titel des aktuellen Regenbogens. Nach zehn Monaten Konfirmandenunterricht und am Ende einer bewegenden Konfirmandenfreizeit haben wir in St. Johannes diese Aussage „Wir sind Kirche“ an sechs jugendliche Teilnehmerinnen und Teilnehmer unserer Freizeit in Südtirol (vier Konfirmanden, einen Helfer und eine Teamerin) weitergegeben und waren ganz gespannt, was dabei wohl rauskommt. Das Resultat erzeugt Gänsehaut. Viel Freude beim Lesen und zugleich ein großes, großes Dankeschön an Euch sechs Jugendliche!!!!

Pastor Claus-Carsten Möller

Kirche bedeutet für mich Freiraum. Freiraum zum Atmen und „Ich-Sein“. Ein Ort, wo ich mich frei entfalten kann und durchatmen kann vom Alltagsstress. Sie ist ein „Safespace“, in dem man sich geborgen und willkommen fühlt. Ihre Türen stehen immer offen für allerlei und sie lädt zu sich ein. Kirche sollte außerdem auch für alle Altersgruppen ansprechend sein, sprich Angebote, welche unterschiedliche Altersgruppen ansprechen, sodass ein Austausch stattfindet und alle beteiligt sind und dies nicht nur im Gottesdienst und bei Andachten, sondern auch außerhalb. So lernt man andere Welten besser kennen und man findet Anschluss. So bildet sich eine Gemeinschaft, in der man sich kennt und Halt und Nähe findet.

Nellie Neuhaus (Konfirmandin)

Für mich ist Kirche eine tolle Gemeinschaft aus ganz verschiedenen Menschen, die sich nicht nur im religiösen Sinne helfen, sondern auch beispielsweise bei „Kurze Wege“ oder in unserer Gemeindebücherei zusammen kommen. Sie treffen sich, um sich zu unterhalten, zusammen zu lachen und sich über Gott und die Welt zu unterhalten. Kirche ist für mich auch ein Ort, an dem ich die Verbundenheit zu Gott erlebe.

Leo Berlin (Konfirmand)

„Wir sind Kirche“ bedeutet, dass alle Christen zusammen eine Gemeinschaft bilden und jeder eine wichtige Rolle darin spielt. Manche Menschen wollen damit auch ausdrücken, dass die Kirche sich verbessern sollte, um besser den Herausforderungen der modernen Welt gerecht zu werden. Es geht auch darum, dass alle Gläubigen mitentscheiden können und niemand ausgeschlossen wird, unabhängig von Herkunft oder Orientierung. Es ist wichtig zu wissen, dass verschiedene Gruppen den Slogan auf unterschiedliche Weise verstehen und verwenden können. Aber im Großen und Ganzen drückt er die Bedeutung der aktiven Teilnahme und einer offenen Gemeinschaft aus.

Jonah Leester (Helfer)

Wir sind Kirche, indem wir…
… unseren Glauben zusammen leben
… unseren Glauben zusammen verbreiten
… füreinander da sind
… einander zuhören
… auf uns achten
… uns geistlich unterstützen
… einander wertschätzen
… jeden aufnehmen, jeden akzep tieren, jeden lieben, egal welcher Herkunft, Hautfarbe oder Sprache
… gemeinsam über Gott erfahren und lernen
… gemeinsam in der Bibel lesen
… gemeinsam Abendmahl feiern
… gemeinsam taufen
… gemeinsam Andachten feiern
… gemeinsam Gottesdienst feiern
… gemeinsam beten

Julika Stanzick (Konfirmandin)

Für mich ist Kirche in erster Linie eine lebendige und bunte Gemeinschaft, ein Ort, der offen für jeden ist und wo man sich immer willkommen fühlt, auch wenn ich nicht regelmäßig an Gottesdiensten teilnehme. Ein Ort, der sich bemüht, alle Generationen anzusprechen, aber besonders die Jugendlichen im Blick hat. Ich schätze die besonderen Angebote, die für sie geschaffen werden, wie das Konfirmanden-Ferienseminar oder jugendgerechte Gottesdienste, die den Glauben für junge Menschen greifbar machen. Diese besonderen Erlebnisse prägen den Glauben der Jugendlichen und machen ihn attraktiv. Kirche bietet mir die Möglichkeit, durchzuatmen und zur Ruhe zu kommen. Der Glaube bekommt eine Verbindung zum alltäglichen Leben, er wird greifbar und gibt mir Kraft und Sicherheit.

Nina Neuhaus (Teamerin)

Für mich ist Kirche bzw. unsere Gemeinde eine Gemeinschaft aus verschiedensten Menschen, die von Jesus bewegt wurden, Gutes zu tun und ihm nachzufolgen. Das zeigt sich in vielen Projekten unserer Kirche: „Kurze Wege“, Gemeindecafé St. Johannes, Gemeindebücherei St. Johannes …, welche oft ehrenamtlich geführt werden. Wir als Kirche sind aber nicht nur alle zusammen eine Gemeinschaft, sondern im „Wir“ steckt auch ganz viel „Ich“, denn jeder einzelne hat seine eigene Verbindung zu Gott, welche ihn dazu bewegt mitanzupacken, Verantwortung zu übernehmen. Nicht nur als Ehrenamtliche in Projekten der Kirche, auch im Alltag durch kleine gute Taten von jedem einzelnen „Ich“ zeigt sich Kirche. So trägt Kirche als „Wir“ viel mehr zur Gesellschaft bei als man auf den ersten Blick sieht. Anderen Menschen helfen aus Überzeugung vor Gott – das ist für mich das Wichtigste an Kirche.

Armin Weniger (Konfirmand)

Kirchenvorstandsklausur 2023

Entwicklungen aufspüren und Weichen stellen

Am Samstag hatte unser Kirchenvorstand eine Klausurtagung. Im kommenden Jahr werden wir ja einen neuen Kirchenvorstand wählen und so ging es bei dem Treffen zunächst um einen Rückblick auf die vergangenen fünf Jahre Legislaturperiode des derzeitigen Kirchenvorstands und um Fragen, wie:

  • Wie hast du unsere Kirchengemeinde in diesen letzten fünf Jahren erlebt?
  • Was lief gut?“/„Was hätte besser anpackt werden können?
  • Welche Entwicklungen entdeckst du in der Gemeinde?
  • Wie siehst du deinen persönlichen Einsatz in der Gemeinde?

Deutlich wurde im Gespräch: Diese fünf Jahre waren in mehrfacher Hinsicht kein „Zuckerschlecken“ für die Gemeinde und schon gar nicht für den Kirchenvorstand. Und manches führte kräftemäßig an die eigenen Grenzen.

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Friedensgebet

Während der Passionszeit (23.02.2023 – 01.04.2023) bieten wir an jedem Morgen um 7:00 das 15-minütige Friedensgebet an.

In einem Raum der Stille und der Geborgenheit wird an jedem Tag für den Frieden in der Welt (täglich für einen anderen Krisen- oder Kriegsherd) und für den persönlichen Frieden und auch die Versöhnung mit der eigenen Biografie gebetet.

Während dieser 15 Minuten werden wir im kleinen Kreis singen, den Tag mit einem biblischen Vers beginnen und für den Frieden beten.

In einem Moment der Stille kann jeder Teilnehmende vertrauliche Anliegen in seinem Herzen bedenken – mit dem Herzen beten.

Pastor CC Möller

Wer mit dem Beten nicht so viel Erfahrung hat, der braucht sich keine Sorgen zu machen: Einer von uns leitet den Moment des Morgengebets, sprachlich einladende Gebete werden von allen gemeinsam gesprochen und in einem Moment der Stille kann jeder Teilnehmende vertrauliche Anliegen in seinem Herzen bedenken – mit dem Herzen beten.

Wir freuen uns über jeden, der das Morgengebet für den Frieden zu seinem Anliegen macht – sei es, einmalig oder vielleicht mehrfach teilnimmt und dieses Anliegen dauerhaft mitträgt.

Pastor CC Möller

Ehrenamtsdankgottesdienst

Eine Nachlese

In dem heutigen Dankgottesdienst für unsere Ehrenamtlichen wurde Kirche sehr anschaulich dargestellt. Auf der rechten Kerze ist die Aussensicht auf Kirche dargestellt. Das sind oftmals Gottesdienste, Taufen, Trauungen, Konfirmationen und Trauergottesdienst. So erleben viele Kirche.

Auf der linken Kerze sind viele, sehr viele Aktivitäten unserer Kirchengemeinde

abgebildet und hoffentlich wurde keine vergessen. Denn unsere Gemeindeglieder, wie die Freunde unserer Gemeinde sind so vielfältig und abwechslungsreich.

Doch Kirche ist soviel mehr. Kirche entfaltet gerade durch das Ehrenamt ein so große Vielfalt. Jeder Ehrenamtliche bringt seinen Glauben, seinen Geist, seine Persönlichkeit, sein Wissen und vieles mehr mit ein. Gerade diese Menschlichkeit machen Kirche so vielfältig.

Pastor Möller erwähnte auch, dass Kirche einem gewissen Zeitgeist unterliegt. Das bringt immer wieder Veränderung und Abwechslung. Manches geht und neues wächst, alles hat seine Zeit.

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Mach mit beim Spontanchor!

Nächster Termin am 11./12. März 2023: Offen für alle, die gern singen.

Musik begeistert, sie vertreibt Traurigkeit und fördert die Gemeinschaft. Last but not least wenden wir uns damit an Jesus: mit Lob, Dank, Fragen und Bitten.

Unsere Gruppe ist kleiner und mindestens mit genausoviel Herz dabei.

Ungefähr zwei- bis dreimal im Jahr übt und singt der Spontanchor in
St. Johannes. Es gibt einen „Kern“ an Sängerinnen und Sängern; es kommen aber auch jedes Mal neue Interessierte hinzu. Einige mit, andere ohne Vorerfahrung, aber alle mit Lust auf etwas Neues und mit Freude am Singen. Jeder Spontanchor hatte bislang seine eigene Dynamik. Das macht diesen Spontanchor so besonders.

Der nächste Spontanchor findet am 11. und 12. März 2023 statt.

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Dankgottesdienst

Am 12. Februar 2023 feiern wir einen Dankgottesdienst für unsere Ehrenamtlichen in unserer Kirchengemeinde.

Wir, Pastor Claus-Carsten Möller, Sandra Steinig, Vera Sudorgina und der Kirchenvorstand möchten uns mit diesem Gottesdienst bei allen bedanken, die unsere Gemeinde zu dem macht was sie ist.

Denn wie der Leib einer ist und hat doch viele Glieder, alle Glieder des Leibes aber, obwohl sie viele sind, doch ein Leib sind: so auch Christus.

1. Korinther 12

Das Ehrenamt ist über 200 Jahre alt und hat eine bewegte Geschichte hinter sich. Im 19. Jahrhundert entwickelte sich erst das politische und anschließend das soziale Ehrenamt. Während des Nationalsozialismus verlor das Ehrenamt an Bedeutung, in den Nachkriegsjahren lebte es wieder auf.

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Ehrenamtliche gesucht

Unser Besuchsdienst ist ein sehr attraktives Ehrenamt mit vielen Gestaltungsmöglichkeiten.

Wer mitmacht, kann sowohl die Häufigkeit als auch den Zeitpunkt der Besuche frei, je nach individuellen Vorgaben, gestalten. Auch die zeitliche Länge eines Besuches bestimmen Sie selbst. Daher ist dieses Ehrenamt gerade etwas für Menschen, die in ihrer Freizeit flexibel bleiben möchten.

Die Teams werden regelmäßig geschult und treffen sich regelmäßig zum Austausch, niemand wirft Sie ins kalte Wasser!

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